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7. Dezember - Straßenüberflutung

Karlshöfen (tm). Die Landesstraße 122 wurde aufgrund des lang anhaltenden Regens am 7. Dezember 2011 an gleich zwei Stellen halbseitig überflutet. Die Einsatzkräfte rückten um 18.50 Uhr zu dem Einsatz aus und öffneten die Sieleinläufe und säuberten die Laubfangbehälter, so dass das Regenwasser schlagartig ablaufen konnte. Nach zirka 30 Minuten war der Einsatz abgearbeitet.

27. Oktober - Person hinter verschlossener Tür

Karlshöfen (tm). Die Feuerwehr Karlshöfen wurde am 27. Oktober 2011 zusammen mit dem Rettungswagen aus Gnarrenburg und dem Bremervörder Notarzt zu einem Einsatz in Carlshütte alarmiert. Über die Notrufnummer 112 meldete ein Anrufer gegen 7 Uhr eine auf Ansprache nicht reagierende Person in einer Wohnung, die er zufällig durch ein Fenster entdeckte. Sofort wurde neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr zum Notfallort geschickt. Noch vor dem Eintreffen am Einsatzort wurden die Karlshöfener Einsatzkräfte abbestellt. Der Rettungsdienst konnte sich selber Zutritt verschaffen. Eine Unterstützung war nicht mehr notwendig.

25. Oktober - Brandeinsatz in Langenhausen

Langenhausen (tm). Am 25. Oktober 2011 mussten die Feuerwehren aus Langenhausen, Gnarrenburg und Karlshöfen um 14.35 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Langenhausen ausrücken. Aus unbekannten Grund geriet ein für die Maisernte benutztes Raupenfahrzeug eines Lohnunternehmers in Brand. Trotz der schlecht befahren Zuwegung zur Einsatzstelle verzögerte das nicht die Brandbekämpfung, die durch die Einsatzkräfte aus Langenhausen begonnen und von den Gnarrenburger und den Karlshöfener Feuerwehrleuten unterstützt wurde. Das Raupenfahrzeug konnte zwar schnell gelöscht werden, zu retten war es jedoch nicht mehr.

Fotos: Feuerwehr Langenhausen



22. Oktober - Notarzteinsatz / Hilfeleistung

Karlshöfen (tm). Zu einem Hilfeleistungseinsatz musste die Feuerwehr Karlshöfen um kurz nach 12 Uhr am 22. Oktober 2011 zusammen mit dem Rettungswagen aus Gnarrenburg und dem Bremervörder Notarzt in die Straße "Stubbenweg" ausrücken. Bei Dacharbeiten stürzte ein Mann so unglücklich, dass er sich dabei schwer verletzte und auf dem Vordach liegen blieb. Unverzüglich wurden zusammen mit dem Rettungsdienst lebensrettende Maßnahmen durchgeführt. Für die Rettung von dem Vordach wurde die Drehleiter aus Bremervörder angefordert. Anschließend wurde der Schwerverletzte mit notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gefahren. Ebenfalls im Einsatz war ein Notfallseelsorger.

6. Oktober - Mit VW Golf gegen Baum geprallt

Karlshöfen (ts). Eine 29-jährige Gnarrenburgerin ist gestern Mittag bei einem Unfall in Karlshöfenermoor leicht verletzt worden. Die Frau fuhr in Richtung Worpswede, als die Fahrerin eines vor ihr fahrenden Autos das Tempo verlangsamte, weil sie nach links in eine Seitenstraße abbiegen wollte. „Beim Versuch, einen Auffahrunfall zu vermeiden, steuerte die 29-Jährige ihr Auto auf die Gegenfahrbahn, wo sie die Kontrolle über den Golf verlor“, wie die Polizei Gnarrenburg mitteilte. Das Auto prallte frontal gegen einen Baum. Die Frau wurde leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.

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Text mit freundlicher Genehmigung
Thomas Schmidt - Bremervörder Zeitung

16. September - Großbrand im Gewerbegebiet

Beim „Großbrand“ im Karlshöfener Gewerbegebiet waren alle Wehren der Gemeinde Gnarrenburg gefordert

Karlshöfen (es).
Karlshöfen. Freitagabend: Noch einmal den herrlichen Spätsommerabend genießen oder eine Wurst auf den Grill legen und sich auf das Wochenende einstimmen. Für die Feuerwehrleute aus der Einheitsgemeinde Gnarrenburg war das nicht der Fall, sie waren im Einsatz. Ort des Einsatzgeschehens war das Gewerbegebiet in Karlshöfen. Dort brannte die Firma Max Meyer und aufgrund des Funkfluges brannten zusätzlich die Mieten bei der Zentralen-Kompostierungs-Anlage (Zeko).
Zur Erleichterung stellten die Feuerwehrkameraden beim Eintreffen fest, dass es sich bei der Alarmierung um eine Übung handelte, an der alle elf Wehren der Gemeinde beteiligt waren. Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann wollte mit der Übung vor allem das Zusammenwirken der Ortswehren in einem größeren Verband, den Zügen, auf den Prüfstand stellen. Wichtig dabei, dass sich in den Zügen ein Zugführer findet, der das „Heft in die Hand nimmt“.
Neben dem Zusammenwirken der Züge sollte auch die Arbeit der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) geübt werden. Zur Einsatzleitung, die das Brandgeschehen organisiert, gehören Kameradinnen und Kameraden aus allen Wehren der Gemeinde. „Hier wird koordiniert, es laufen praktisch alle Fäden in eine Hand“, erklärt Frank Lemmermann. Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann, sein Stellvertreter Dieter Hunold und Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken verfolgten interessiert die Übung.
Die angenommene Lage: Nachdem der Geschäftsinhaber der Firma Max Meyer, einen Notruf abgesetzt hatte, alarmierte die Einsatzleitstelle in Zeven die Ortfeuerwehren aus Karlshöfen, Glinstedt, Findorf und Gnarrenburg. Bei der Firma Meyer war es im Bereich der CNC-Fräse aufgrund eines Defektes zu einer Staubexplosion im Gebäude gekommen. Zudem breitete sich das Feuer schnell aus und es verletzten sich einige Mitarbeiter so schwer, dass sie das Gebäude aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnten.
Neben dem Löschen des Brandes, das das Verlegen von Schläuchen über lange Strecken erforderte, waren die Atemschutzträger bei der Menschenrettung gefordert. Zusätzlich galt es die Nachbargebäude, wie die Firma Burmester Bedachung, vor Funkenflug zu schützen. Mitarbeiter der Firma Remondis meldeten unterdessen, dass die Kompostmieten aufgrund des Funkenfluges in Brand geraten seien und das Gebäude zudem stark gefährdet sei.
Dies löste eine zweite und dritte Alarmierung aus. Die Wehren aus Fahrendorf, Klenkendorf, Langenhausen und Augustendorf bekamen den Auftrag sich beim Sammelplatz „Brillantleuchten“ einzufinden. Zum Sammelplatz bei „REWE“ wurden die Wehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor und Brillit beordert. Beide Züge hatte zunächst die Aufgabe einen Einsatzleiter zu bestimmen.
Während ihres Einsatzes bei der Zeko, galt es erneut Schlauchleitungen über eine lange Wegstrecke zu verlegen, um dann das Feuer der Kompost-Mieten zu löschen. Dabei stellte sich zuvor das Problem, wie kommt die Feuerwehr auf das verschlossene Gelände. Die Lösung: Über Funk musste der Schlüssel über die ÖEL angefordert werden, um den Brand löschen zu können.
„Wir haben das Zusammenwirken von Zügen das erste Mal geübt, dafür war es in Ordnung“, zeigte sich Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann bei der Manöverkritik zufrieden mit dem Verlauf der Übung, an der rund 150 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden beteiligt waren. Der Brandmeister weiter: „Sicher hat es an einigen Stellen „geharkt“, aber dafür üben wir ja auch.“

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Text & Fotos mit freundlicher Genehmigung
Erich Schröder - Bremervörder Zeitung



28. August - Baum auf Straße

Karlshöfen (tm). Die Einsatzkräfte aus Karlshöfen mussten am 29. August 2011 um 18.04 Uhr zu einer Verkehrsbehinderung ausrücken. Mehrere größere Äste einer Eiche sind auf dem Geh- und Fahrradweg an der Hamburger Straße in Höhe des dortigen Sportplatzes gestürz. Mit Motorsägen Muskelkraft wurden die Äste zerkleinert und vom Geh- bzw Fahrradweg geräumt. Weitere Äste hingen noch bedrohlich über der Straße. Diese wurden ebenfalls entfernt. Die Landesstraße 122 wurde für die Dauer des Einsatzes halbseitig gesperrt.

20. August - Kilometerlange Ölspur

Karlshöfen/Kuhstedtermoor (tm). Zu einer kilometerlangen Ölspur mussten die Feuerwehren aus Kuhstedtermoor und Karlshöfen um 19.04 Uhr am 20. August 2011 ausrücken. Die rund 20 Einsatzkräfte der beiden Wehren brachten auf die durch Öl verunreinigten Straßen, darunter auch die Landesstraße 165 zwischen Bremer Straße und Oberfindorfer Straße, Bindemittel aus um das Öl aufnehmen zu können. Der gesamte Einsatz dauerte zwei Stunden.

7. August - Baum auf Straße

Karlshöfen (tm). Am 7. August 2011 um 12.25 Uhr wurde die Feuerwehr Karlshöfen zu einem auf einer Straße liegenden Baum alarmiert. Ziel des Hilfeleistungseinsatzes war der "Hanstedter Weg". Kurz nach dem Ausrücken trafen die Einsatzkräfte bereits ein. Unverzüglich wurde damit begonnen den Baum in handliche Stücke zu zersägen und von der Straße zu räumen. Nach gut einer halben Stunde rückten die Feuerwehrleute wieder ein.

17. Juli - Baum auf Straße und Oberleitung

Karlshöfen (tm). Die Feuerwehr Karlshöfen musste am 17. Juli 2011 um 18.24 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz ausrücken. Mehrere große Äste waren abgebrochen. Sie hingen jetzt bedrolich über der Straße "Zum Flugplatz" wie auch auf einer Telefonoberleitung. Da die Äste den Straßenverkehr sowie vorbeigehende Fußgänger gefährdeten, wurden sie von einem Arbeitskorb eines Schleppers aus durch die Einsatzkräfte abgesägt. Der Einsatz war nach knapp einer Stunde beendet.

14. Juli - Feuer in der Zwischendecke

Gnarrenburg (tm). Am 14. Juli 2011 wurden die Feuerwehren aus Gnarrenburg, Karlshöfen, Brillit und Langenhausen um kurz vor 9 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Gnarrenburg alarmiert. In einem Modegeschäft in der dortigen Hermann-Lamprecht-Straße war Feuer in einer Zwischendecke ausgebrochen. Angestellte des Laden, die um 9 Uhr die Räumlichkeiten für die Kundschaft öffnen wollten, bemerkten den Brand. Sofort wurde die Feuerwehr benachrichtigt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein deutlicher Rauchaustritt aus dem Dachstuhl des Gebäudes zu erkennen, jedoch noch keine Flammen. Unverzüglich gingen Atemschutztrupps zur Erkundung in den komplett verrauchten Ladenbereich vor. Sie fanden eine auf wenigen Quadratmetern durchgebrannte Decke vor. Unverzüglich wurde der betreffende Bereich abgelöscht. Da nicht abzusehen war wie weit sich das Feuer bereits in der Zwischendecke ausgebreitet hatte, musste auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern die Decke geöffnet werden. Der Einsatz einer Wärmebildkamera zeigte mehrere Glutnester, die in Folge der Suche gezielt abgelöscht wurden. Da eine Durchzündung im Dachbereich zu Beginn des Einsatz nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde vorsichtshalber die Drehleiter aus Bremervörde angefordert sowie die Dachhaut von außen gekühlt. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Hermann-Lamprecht-Straße durch die Polizei für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Ein Gerätewagen-Atemschutz aus Zeven war ebenfalls vor Ort und füllte die Atemluftflaschen der beteiligten Feuerwehren. Der größte Teil der rund 60 Feuerwehrkräfte konnte gegen 10.30 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen. Mit ihnen auch ein Rettungswagen, der bis dahin in Bereitstellung stand. Verletzte gab es glücklicherweise jedoch nicht. Nur der frühzeitigen Branderkennung sowie dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass sich das Feuer nicht auf den restlichen Ladenbereich ausbreiten konnte. Die genaue Höhe des Sachschadens konnte vor Ort nicht beziffert werden. Er dürfte aber in Anbetracht der Rauchausbreitung immens sein.



11. Juni - Straßenverunreinigung

Karlshöfen (tm). Eine Straßenverunreinigung rief am 11.06.2011 kurz nach 11 Uhr die Feuerwehr Karlshöfen auf den Plan. Ein landwirtschaftliches Fahrzeug verlor in der Ortsmittel auf mehreren hundert Metern Düngemittel. Die Landesstraße 122 wurde zeitweise für die Reinigungsarbeiten halbseitig gesperrt. Nachdem mehrere Säcke Düngemittel aufgenommen und der Entsorgung zugeführt wurden, konnte die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Verursacher aufgenommen.

24. Mai - Küchenbrand in Glinstedt

Glinstedt (tm). Ein Küchenbrand gab am 24. Mai 2011 um 14:41 Uhr Grund für eine Alarmierung der Feuerwehren aus Glinstedt, Karlshöfen und Gnarrenburg. Eine Spülmaschine war aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Nur dem sofortigen Löschversuch des Hauseigentümers mit einem Pulverfeuerlöscher ist es zu verdanken, dass die Flammen sich nicht weiter ausbreiten konnten. Ein Atemschutztrupp erkundete nach Eintreffen der Feuerwehrkräfte die Küche und brachte das defekte Gerät ans Freie. Nur kurze Zeit später konnten die rund 25 Einsatzkräfte wieder einrücken.

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Fotos mit freundlicher Genehmigung,
Thomas Schmidt - Bremervörder Zeitung



24. Mai - Baum auf Straße

Glinstedt (tm). Paralell zum Küchenbrand in Glinstedt kam es auch zu einer Verkehrsbehinderung auf der Gravestraße zwischen Glinstedt und Hanstedt. Die Besatzung des Karlshöfener Löschgruppenfahrzeugs entfernte einen auf der Straße liegenden Baum und gab die Straße anschließend dem Verkehr wieder frei.

6. & 7. Mai - Kreisbereitschaftsübung im LK Uelzen

Uelzen (tm). Am 6. Mai 2011 fand die diesjährige Kreisbereitschaftsübung des Brandschutzabschnitts Bremervörde statt. Die über zwei Tage laufende Übung fand in Landkreis Uelzen statt. Doch dazu später mehr. Bevor es überhaupt in Richtung Übungsgebiet gehen konnte, wurde sich gemeinsam auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Zeven getroffen. Nach einer kleinen Ansprache des Bereitschaftsführers Hans-Jürgen Behnken meldeten die Fahrzeuge um 15 Uhr Abmarschbereitschaft. Die Fahrt führte von Zeven über Scheeßel nach Soltau wo in Stadtnähe gegen 18 Uhr ein technischer Halt eingelegt wurde. Hier gab es die Möglichkeit sich kurz die Füße zu vertreten und sich auf den restlichen Weg vorzubereiten. Von Soltau ging es dann direkt zur Feuerwehrtechnischen Zentrale nach Uelzen, wo die Kolonne um halb acht abends eintraf. Während sich ein Teil der gereisten Feuerwehrleute von den Uelzener Einsatzkräften die FTZ sowie ihr Feuerwehrhaus zeigen ließ, bauten die anderen schon ihr Nachlager in der Fahrzeughalle der FTZ auf. Aber wer dachte, dass man den Abend ruhig ausklingen lassen konnte, der lag falsch. Der Bereitschaftsführer erteilte den Zugführern des 1. Und 4. Zuges mit, dass sie zu um 21 Uhr Abmarschbereitschaft herstellen sollen. Kurz danach ging es dann auch schon los – die erste Übung stand an. Es ging auf einen kleinen Flugplatz in der Nähe Uelzens. Hier wurde angenommen, dass ein Flugzeug auf der Start- und Landebahn mit einem LKW kollidiert sei. Damit verbunden kam es zu einem Brandausbruch und einer Vielzahl an Verletzten. Im Vordergrund stand die Menschenrettung sowie Personensuche und natürlich die Brandbekämpfung. Unterdessen hatte die Küche der Kreisbereitschaft Rotenburg schon den Grill angeschmissen. Bei einem Stück Fleisch und Salaten konnten sich alle stärken und anschließend gegen Mitternacht kaputt in ihre Betten – Entschuldigung – Feldbetten fallen. Einen Wecker brauchte am nächsten Tag trotzdem niemand. Die Ersten waren schon um 6 Uhr auf und genossen den morgendlichen Sonnenaufgang über Uelzen. Um 8 Uhr gab es ein sattes Frühstück mit frischem Kaffee. Um 9 Uhr war dann genug der Pause – es ging los. Alle vier Einsatzzüge machten sich in Richtung Museumsdorf Hösseringen auf. Hier wurde ein Brand eines Gebäudes angenommen. Die Schwierigkeit war allerdings, dass es im Museumsdorf selber keine Wasserversorgung gab. Die Tanklöschfahrzeuge richteten sofort einen Pendelverkehr ein. In der Zwischenzeit verlegte der 3. Zug eine mehrere hundert Meter lange B-Leitung zur Einsatzstelle. Die Schwierigkeit – es ging quer durch ein Waldgebiet. Die Wege waren gerade soeben mit einem Schlauch- sowie einem Einsatzleitwagen befahrbar. Als Wasserentnahmestelle diente ein aufgestauter Bach. Parallel wurden im Museumsdorf mehrere verletzte Personen durch Atemschutztrupps gerettet. Mit dem Übungsverlauf war Hans-Jürgen Behnken mehr als nur zufrieden. „Die Übung zeigte wieder einmal, dass die Bereitschaft Bremervörde hervorragende Arbeit leiste“, so Behnken. Besonders erfreut war er über die Leistung des 3. Zuges, der in einer Rekordzeit die B-Leitung quer durch den Wald verlegte. Keiner der drei dort zuvor geübten Kreisfeuerwehrbereitschaften anderer Landkreise konnte die Zeit toppen.

6. & 7. Mai - Kreisbereitschaftsübung im LK Uelzen

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30. April - Moorbrand in Forstort-Anfang

Forstort-Anfang (tm). Die Feuerwehren aus Gnarrenburg und Karlshöfen wurden am 30. April 2011 um kurz vor 15 Uhr zu einem Flächenbrand nach Forstort-Anfang ins Torfabbaugebiet alarmiert. Auf einigen Quadratmetern hatte sich dort trockener Torf entzündet. Mithilfe der beiden Tanklöschfahrzeuge aus Gnarrenburg und Karlshöfen konnte das Feuer schnell gelöscht und ein Ausbreiten verhindert werden. Weiterhin herrscht rund um Gnarrenburg die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5.

23. April - Busch- und Flächenbrand

Karlshöfen (tm). Die lang anhaltenden Trockenheit und die sommerlichen Temperaturen um die 26 Grad hatten am 23. April 2011 um 14.25 Uhr einen Flächenbrand in der Straße „Stubbenweg“ in Karlshöfen zur Folge. Die Einsatzkräfte aus Karlshöfen und Gnarrenburg konnten den rund 50 Quadratmeter großen Busch- und Flächenbrand dank der beiden Tanklöschfahrzeuge schnell unter Kontrolle bringen. Für die gezielten Nachlöscharbeiten mussten die Buschreste mühsam auseinander gezogen werden. Die ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Glinstedt und Findorf konnten aufgrund der überschaubaren Einsatzstelle ihre Alarmfahrt abbrechen und kamen nicht mehr zum Einsatz. Nach zirka einer Stunde konnten die 30 Feuerwehrleute der beiden Wehren wieder einrücken. Zum Zeitpunkt des Einsatze galt die höchste Waldbrandwarnstufe im Bereich Gnarrenburg.



13. April - Wohnhaus geht in Flammen auf

Fahrendorf (tm). Um 1.06 Uhr löste die Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Zeven am 13. April 2011 Großalarm in der Gemeinde Gnarrenburg aus. Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand in der Ortschaft Fahrendorf. Die ersten Einsatzkräfte fanden ein bereits in Vollbrand stehendes Einfamilienhaus vor. Unverzüglich wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer 3“ erhöht. Da zunächst vermutet wurde, dass sich noch Personen im Gebäude befinden, wurden vorsorglich auch ein Rettungswagen aus Gnarrenburg sowie der Bremervörder Notarzt mitalarmiert. Atemschutztrupps suchten das Gebäude ab und konnten diese Vermutung glücklicherweise nicht bestätigen. Um den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen, wurde unter anderem auch der Löschangriff über eine Drehleiter durchgeführt. Des weiteren musste ein Reetdachgebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft vor starken Funkenflug aufgrund von vorherrschenden stürmischen Böen geschützt werden. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Kreisstraße 102 vollgesperrt. Gegen 3.00 Uhr konnten die rund 100 Einsatzkräften aus Fahrendorf, Langenhausen, Klenkendorf, Gnarrenburg, Karlshöfen, Spreckens und Bremervörde wieder einrücken. Der 38-jährige Hauseigentümer war zum Brandausbruch nicht in dem Gebäude. Er wurde noch in der Nacht von der Polizei über dem Vorfall informiert. Polizeiangaben zufolge wurde das Einfamilienhaus komplett beschädigt und es entstand ein Sachschanden in Höhe von 100.000 Euro. Die Brandursache war vor Ort noch unklar.

Pressebericht - NonstopNews
Pressebericht - Polizei Rotenburg



7. März - Feuer zerstört Zweifamilienhaus

Karlshöfen (tm). Zu dem zweitem Großfeuer innerhalb einer Woche mussten die Feuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg am 7. März 2011 ausrückten als um kurz nach 14 Uhr in Karlshöfen ein Zweifamilienhaus in Brand geriet.
Sofort nach der Alarmierung rückten die Feuerwehren aus Karlshöfen, Glinstedt und Gnarrenburg mit Stichwort „Dachstuhlbrand“ in die Straße „Zum Flugplatz“ aus. Schon auf dem Weg zum Einsatzort war die starke Rauchentwicklung zu erkennen. Im gesamten Ort konnte man den Brandgeruch wahrnehmen und auf den umliegenden Straßen kam es Anfangs zu Sichtbehinderungen. Die ersten Einsatzkräfte fanden ein bereits in Vollbrand stehendes Zweifamilienhaus vor. Sofort war klar, dass die alarmierten Einheiten nicht ausreichen würden. Deshalb wurden aus Kuhstedt, Kuhstedternoor, Findorf, Brillit, Langenhausen und Fahrendorf weitere Feuerwehrleute angefordert. Aufgrund der raschen Brandausbreitung auf das gesamte Gebäude wurde ein umfangreicher Löschangriff über 9 C-Strahlrohren durchgeführt. Das hierfür benötigte Löschwasser wurde über mehrere hundert Meter aus drei verschiedenen Entnahmestellen zum Einsatzort gefördert. Um eine noch gezieltere Brandbekämpfung vornehmen zu können, wurde auch die Drehleiter aus Bremervörde nachalarmiert. Des Weiteren wurde die Basdahler und Barcheler Wehr zur Unterstützung angefordert. Die starke Rauchentwicklung machte einen Atemschutzeinsatz unumgänglich. Die rund 35 Atemschutzgerätträger waren teilweise mehrmals im Einsatz um über Balkon, Drehleiter und Vorgarten das Feuer zu löschen. Auch der Gerätewagen-Atemschutz aus Zeven war vor Ort und füllte die Atemluftflaschen der beteiligten Feuerwehren. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Dachhaut sowie die Zwischendecken im gesamten Gebäude teilweise mit Kettensägen mühsam geöffnet und gezielt abgelöscht werden mussten. Nach zweieinhalb Stunden konnte dann „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Der größte Teil der rund 200 Feuerwehrkräfte konnte erst gegen 18 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen. Mit ihnen auch ein Rettungswagen, der bis dahin in Bereitstellung stand. Verletzte gab es glücklicherweise jedoch nicht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis Mitternacht hin, da immer wieder einzelne Glutnester abgelöscht werden mussten. Erst dann konnte auch die Feuerwehr Karlshöfen wieder einrücken. Trotz massiven Löschangriffs wurde das Gebäude völlig zerstört. Den Schaden bezifferte die Polizei auf 300.000 Euro. Die Ursache des Brandausbruchs ist noch unklar. Die Polizei-Tatortgruppe Rotenburg nahm noch am Montagnachmittag die Ermittlungen auf.


Pressebericht - Bremervörder Zeitung



28. Februar - Maschinenhalle in Vollbrand

Kuhstedt (tm). Nur rund zehn Minuten nach der Alarmierung in Langenhausen meldete die Leitstelle in Zeven um 20.55 Uhr dem Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann über Funk eine in Vollbrand stehende Maschinenhalle in Kuhstedt. Kurzer Hand wurden nicht benötigte Einsatzkräfte zu dem neuem Einsatz entsendet. Des Weiteren wurden die Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor und Brillit alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte fanden eine lichterloh brennende Maschinenhalle mit meterhohen Flammen in der Hellingster Straße vor. Sofort wurde eine umfangreiche Brandbekämpfung mit Wasser und Schaum durch die 120 Einsatzkräfte durchgeführt. Das am Brandherd benötigte Löschwasser wurde hierfür über teilweise mehrere hundert Meter aus Teichen und Löschwasserbehältern zur Einsatzstelle gefördert. Mit einem Radlader wurden größere Mengen unter einem Überstand der Halle aufgeschichtetes Kaminholz abgefahren um dieses gezielt abzulöschen zu können. Für zusätzliche Brisanz sorgten größere Mengen Betriebsstoffe im Inneren der Maschinenhalle sowie Gasflaschen, die bereits über das eingebaute Sicherheitsventil mit einer Stichflamme abströmten. Trotz aller Maßnahmen konnte aber nicht verhindert werden, dass ein Ackerschleppper, ein Feldhäcksler sowie weitere landwirtschaftliche Geräte in der in etwa 200 Quadratmeter großen Halle verbrannten. Auch ein neben der Halle abgestellter Miststreuer sowie ein weiterer Ackerschlepper wurden durch das Feuer erheblich beschädigt. Personen wurden glücklicherweise bei dem Großfeuer nicht verletzt. Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 400.000 Euro. Die in Holzrahmenbau-Technik erbaute Maschinenhalle brannte komplett nieder. Neben den Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor, Brillit, Gnarrenburg, Karlshöfen, Augustendorf, Klenkendorf und Fahrendorf waren auch ein Rettungswagen aus Gnarrenburg sowie die Polizei Bremervörde im Einsatz. Die Brandursache ist unklar. Die Polizei Tatortgruppe Rotenburg nahm die Ermittlungen noch in der Nacht am Einsatzort auf. Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 3.00 Uhr wieder ein.


Nachtrag 02.03.2011
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In den frühen Morgenstunden des 2. März 2011 mussten erneut Feuerwehrkräfte aus Kuhstedt und Gnarrenburg in die Hellingster Straße zu einem Nachlöscheinsatz ausrücken. Dort brannte in der Nacht zum Dienstag eine Maschinenhalle nieder. Auf einer Fläche von zirka 6 Quadratmetern hatten sich gegen 5.20 Uhr mehrere Reifen entzündet. Diese konnten durch die Einsatzkräfte jedoch schnell gelöscht werden.

Pressebericht - Bremervörder Zeitung



28. Februar - Brennender Heizungsraum

Langenhausen (tm). Zu einem vermeintlichen Wohnhausbrand rückten am 28. Februar 2011 um 20.45 Uhr die Feuerwehren aus Langenhausen, Fahrendorf, Klenkendorf, Augustendorf, Gnarrenburg und Karlshöfen aus. In einem Heizungsraum eines Wohnhauses war die Isolierung eines Kaminrohres aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Aufgrund der zunächst starken Rauchentwicklung ging man von einem Wohnhausbrand aus. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte ein Hausbewohner das Feuer mit einem Feuerlöscher eindämmen und verhinderte so ein Übergreifen auf weitere Bereiche des Gebäudes. Feuerwehrleute aus Langenhausen und Fahrendorf gingen mit Atemschutz und einer Hochdrucklöscheinrichtung zur weiteren Brandbekämpfung vor. Hierbei musste unter anderem die Zwischendecke abgetragen werden, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. An dem knapp 2-stündigen Einsatz waren bis zu 60 Feuerwehrleute beteiligt.