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Einsatzberichte im Jahr 2009

25. November - Wasser im Keller in Findorf

Findorf (tm). Die Ortsfeuerwehren aus Findorf und Karlshöfen wurden um 9.30 Uhr am 25.11.2009 zu einem TH-Einsatz nach Findorf alarmiert. Im Garten hat sich aufgrund von starken Regenfällen und einem verstopften Abflussrohr ein großer See gebildet. Die erste Meldung ließ einen unter Wasser stehenden Keller vermuten. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, bestätigte sich dieses jedoch nicht. Vor Ort wurde organisiert, dass am nächsten Tag ein Durchbruch aufgebaggert wird, damit das aufgestaute Wasser ablaufen kann. Die Feuerwehrleute rückten nach einer dreiviertel Stunde wieder ab.



1. September - Personensuche in Findorf

Findorf (tm). Zu einer groß angelegten Personensuche in Findorf wurden neben der ortsansässigen Ortsfeuerwehr auch die Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor, Langenhausen, Gnarrenburg und Karlshöfen sowie die Örtliche Einsatzleitung der Gemeinde Gnarrenburg alarmiert. Die DRK-Bereitschaft Gnarrenburg bot ihre Hilfe an und wurde durch die Einsatzleitung ebenfalls zum Bereitstellungsraum geordert. Ebenfalls kamen mehrere Suchhunde der Polizei und der Polizeihubschrauber "Phönix 91" zum Einsatz. Nach Absprache mit der Polizei-Einsatzleitung rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach 3 Stunden im Bereitstellungsraum ab. Die Suche wurde ausschließlich durch die Suchhunde und dem Polizei-Hubschrauber durchgeführt. Der Einsatz der Feuerwehr im Suchgebiet war auf Anweisung der Polizei-Einsatzleitung nicht indiziert.


 

Polizeihubschrauber "Phönix" im Einsatz

24. August - Flächenbrand in Klenkendorf

Erneut Flächenbrand in der Gemeinde Gnarrenburg

Klenkendorf (tg).
Nachdem die Feuerwehren in der Gemeinde Gnarrenburg in der vergangenen Woche bereits mehrfach zu Flächenbränden ausrücken mussten, brannte es auch heute wieder im Moor. Diesmal war die Ortschaft Klenkendorf betroffen. An der Ortsgrenze zu Fahrendorf hatte es wohl schon längere Zeit an zwei Stellen im Moorboden „gekokelt“. Durch die starken Winde am Montag wurde das Feuer nun angefacht und es entstanden offene Flächenbrände auf einer Fläche von 30 bis 40 m⊃2;.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des unwegsamen Geländes wurde zunächst nach Alarmstichwort „Flächenbrand der Stufe 2“ alarmiert und die Feuerwehren aus mehreren Ortschaften rückten aus. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im Moor und einer ersten Erkundung der Einsatzstelle konnte die Alarmstufe dann aber schnell reduziert werden, so dass die nachrückenden Einheiten nicht mehr eingreifen mussten.

Insgesamt wurden die Feuerwehren aus Klenkendorf, Langenhausen und Gnarrenburg alarmiert sowie aus Fahrendorf, Karlshöfen und Sandbostel. Im Einsatz waren drei C-Rohre und Feuerpatschen. Mit Schaufeln und Spaten wurden verbliebene Glutnester ausgegraben.

Dies war bereits der vierte Flächenbrand innerhalb weniger Tage in der Gemeinde Gnarrenburg.


Text/Fotos: K. Tiedemann (Gemeindepressewart)


Zum Zeitpunkt des Einsatzes:

- Wetterlage: sonnig
- Temperatur: 26 Grad
- Wind/Böen: 24/39 km/h

- Waldbrangefahr: 2 (geringe Gefahr)
- Graslandfeuerindex: 4 (hohe Gefahr)


Foto: K. Tiedemann - Feuerwehr Gnarrenburg 



18. August - Flächenbrand in Findorf

Findorf (tm). Zu einem Brandeinsatz wurden die Feuerwehr aus Findorf, Gnarrenburg und Karlshöfen zur Mittagszeit des 19. August 2009 nach Kollheim gerufen. Gemeldet wurde ein Flächenbrand in Kollheim - ein Ortsteil von Findorf. Das Tanklöschfahrzeug aus Karlshöfen konnte Dank des Geländefahrwerks und des Allradantriebs sich bis zum Brandherd, der mehr als 100m von der nächsten befestigte Straße entfernt lag, vorrücken und dort einen direkten Löschangriff einleiten. Aufgrund des schnellen und umsichtigen Eingreifens der drei Ortsfeuerwehren konnte eine Brandausbreitung verhindert und das Feuer schnell gelöscht werden.

Foto: Thomas Schmidt - Bremervörder Zeitung 



8. August - Kreisfeuerwehrbereitschaft im Einsatz

Otterndorf/LK Cuxhaven (tm). 110 Feuerwehrleute machten sich in den frühen Morgenstunden des 8. August 2009 mit 24 Fahrzeugen auf den Weg in den Landkreis Cuxhaven - genauer gesagt nach Otterndorf. Hintergrund war die diesjährige Einsatzübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Bremervörde. Von dem Bereitschaftsführer Hans-Jürgen Behnken wurden die Einsatzkräfte in das vermeintliche Schadensgebiet geführt. Die Technische Einsatzleitung der Stadt Otterndorf unter der Leitung von Joachim Frey vergab um 09:30 Uhr an die Bremervörder Kreisfeuerwehrbereitschaft die Einsatzaufträge. Es galt zwei Schadenslagen zeitgleich abzuarbeiten. Zum einen waren dies ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und zum anderen ein Großbrand in einem Industriekomplex.

Die vier Einsatzzüge wurden hierfür durch den Bereitschaftsführer gesplittet. Während sich der 2. Zug um den Verkehrsunfall kümmerte, wurden die verbleibenden drei Züge zusammen beim Gebäudebrand eingesetzt. Unteranderem mussten hier aus dem Industriegebäude 15 Personen gerettet, die Brandbekämpfung aufgenommen und eine rund 1200m lange Wasserversorgung aufgebaut werden. Trotz der langen Strecke konnte dieser Auftrag von der gut eingespielten Truppe schnell erledigt werden. „Pfeilschnell hat der 3. Zug die B-Leitung verlegt“, so Hans-Jürgen Behnken. Insgesamt waren die Einsatzkräfte so schnell, dass schon um 11:30 Uhr Übungsende gemeldet werden konnte. Im Anschluss wurden die Einsatzkräfte von der Küche der Rotenburger Kreisfeuerwehr mit Gegrilltem und frischen Getränken versorgt bevor diese gegen 13:30 Uhr dann ihren Heimweg antraten.

Auch einige Gäste aus dem Landkreis Rotenburg wie zum Beispiel Landrat Hr. Luttmann sowie mehrere Abschnittsleiter, Gemeinde- und Stadtbrandmeister und der Regierungsbrandmeister Hr. Adler überzeugten sich direkt vor Ort über die Schlagkraft der Bremervörder Kreisfeuerwehrbereitschaft.


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18. Mai - Flächenbrand frisst sich durchs Moor

Flächenbrand frisst sich durchs Moor - Großeinsatz für die Feuerwehren im Nordkreis

Augustendorf/Glinstedt (tg/tm). Ein Flächenbrand von einer bisher in der Gemeinde Gnarrenburg nicht gekannten Größenordnung hat sich gestern durch das Huvenhoopsmoor, rund um den gleichnamigen See, mit rasender Geschwindigkeit ausgebreitet.

Auf einer Fläche von rund vier Quadratkilometern fraß sich das Feuer ab ca. 14:30 Uhr von der Verladestation der Humuswerke am Rande Augustendorfs in Richtung Huvenhoopssee. An der Ostseite des Sees entlang wälzte sich die meterhohe Feuerwand in nordöstlicher als auch in östlicher Richtung weiter nach Heinrichsdorf und Ober Ochtenhausen.

Gegen 14.45 Uhr werden zunächst die Feuerwehren aus Glinstedt, Augustendorf, Gnarrenburg, Fahrendorf und Karlshöfen zu einem Moorbrand alarmiert. Parallel werden der Abschnittsleiter Bremervörder sowie der Kreisbrandmeister über einen Flächenbrand der Größe 2 (bis 1000m⊃2;) informiert. Die ersten Einsatzkräfte treffen zunächst auch nur auf einen mittelgroßen Flächenbrand von zirka 200 m⊃2; in der Nähe der Verladestation in Richtung Moor. Trotz sofort eingeleiteter Brandbekämpfungsmaßnahmen der alarmierten Einsatzkräfte mit Strahlrohren, Kleinlöschgeräten und Feuerpatsche gelingt es aufgrund des starken Windes aber nicht sofort das Feuer einzudämmen. Die aufwachenden Winde treiben die Feuerfront rasend schnell in Richtung Huvenhoopssee und somit weg von den Einsatzkräften.

Die Lageänderung veranlasst die Einsatzleitung alle elf Wehren der Gemeinde zu alarmieren, die bereits wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintreffen und ebenfalls versuchen die Feuerwalze aufzuhalten. Das genaue Ausmaß kann bis dahin nur geschätzt werden. Ein genauer Überblick ist kaum möglich. Die bereits abgebrannte Fläche ist mehrere hundert Meter breit und lang. Auch große Bäume haben dem Feuer nichts mehr entgegen zu setzen und explodieren regelrecht. Innerhalb weniger Sekunden stehen sie in Vollbrand und die Flammen schießen teilweise mehr als 25 Meter in die Höhe.

Die eingesetzten Kräfte gehen energisch gegen den Moorbrand vor, trotzdem ist es nicht möglich die Dynamik des Feuers zu beherrschen. Weitere Verstärkung ist unabdingbar, weitere Feuerwehren müssen angefordert werden. Und so werden auch Feuerwehren aus der Stadt Bremervörde sowie der Samtgemeinden Selsingen und Geestequelle angefordert. Unter ihnen sind auch einige Spezialfahrzeuge wie der Schlauchwagen aus Oerel mit 1000 Meter B-Schlauch und die Drehleiter aus Bremervörde. Mit dem Bremervörder Fahrzeug verschafft sich die Einsatzleitung, die mittlerweile aus mehren Führungskräften besteht, einen Überblick aus rund 30 Meter Höhe. Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann stellt das Ausmaß des Flächenbrandes zu dem Zeitpunkt fest. Es ist erschreckend – in rasender Geschwindigkeit frisst sich die Feuerwalze in Richtung Huvenhoopssee.

Am See angekommen kommt es zu einer weiteren Schwierigkeit – das Flammenmeer, das zum größten Teil aus Bodenfeuer besteht, teilt sich auf. Es bilden sich zwei Fronten. Eine in Richtung Heinrichsdorf im Norden und eine weitere in Richtung Ober Ochtenhausen im Osten des Huvenhoopssees. Große Teile des Naturschutzgebietes sind bereits jetzt völlig verbrannt. Die fünf in der Zwischenzeit gebildeten Einsatzabschnitte rund um den Flächenbrand, der mittlerweile mehrere Quadratkilometer groß ist, ermöglicht den eingesetzten Brandbekämpfern sich gezielt auf das Feuer einzustellen. Die starke Rauchentwicklung und die große Entfernung zur brennenden Front schränken die Übersicht allerdings weiterhin stark ein. Deswegen wird die Polizei mit einem Hubschrauber um Amtshilfe gebeten. Erst aus der Vogelperspektive des Hubschraubers mit dem Namen „Phönix“ kann Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken das ganze Ausmaß überblicken.

Zwischenzeitlich sind bis zu 350 Einsatzkräfte aus 25 Ortsfeuerwehren, Rettungsdienst, der Schnell-Einsatzgruppe Rettung und der Polizei im Einsatz. Von der Kreisfeuerwehr rückt der Einsatzleitwagen 3 mit der „Technischen Gruppe Mobile Einsatzleitung“ an. Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Zeven liefern 3000 Meter B-Schlauch.

Gegen Abend ist der Flächenbrand dann soweit abgelöscht, dass die Einsatzleitung zunächst Entwarnung geben kann. „Das Gras und die oberste Schicht sind sehr trocken“, sagt Gnarrenburgs Ortsbrandmeister Jörg Suske. Doch tiefere Bodenschichten sind gegenwärtig noch sehr nass. „Das ist unser Glück. Sonst wär‘ alles noch viel schlimmer“, vermutet Suske vor allem mit Blick auf die aufwändigen Nachlöscharbeiten im unwegsamen Gelände des Naturschutzgebietes.

Die Verpflegung während des Einsatzes wird von einem örtlichen Schlachter über eine Bratwurstbude sichergestellt, Getränke werden von einem Getränkemarkt geordert. Gegen 21:30 Uhr kann der Einsatz beendet werden.

Die Ruhe währt aber nicht lange. Nur knapp 11 Stunden später müssen am Dienstag gegen 15 Uhr die Feuerwehrleute aus Augustendorf, Glinstedt und Langenhausen erneut ausrücken. Einzelne Brandherde rund um den Huvenhoopssee werden mit den neuen Hochdrucklöschgeräten der Wehren aus Glinstedt und Langehausen bekämpft. Dazu werden die Löschgeräte kurzerhand auf Quads montiert und so ins Moor gebracht.

Gegen 21:30 Uhr am Dienstagabend kommt dann endlich erster Regen auf, so dass die Feuerwehren hoffen, dass das Schlimmste überstanden ist.


Eckdaten:

Abgebrannt Fläche: mehre Quadartkilometer
Beteiligte Feuerwehren: 24
Beteiligte Einsatzkräfte: ~350
Verlegte B-Leitung: ~3500m
Einsatzabschnitte: 5



Text:
K. Tiedemann – Gemeindepressewart
T. Meyer – Abschnittspressewart Nord

Fotos:
Th. Schmidt – Bremervörder Zeitung
T. Meyer – Abschnittspressewart Nord
K. Tiedemann - Feuerwehr Gnarrenburg
A. Haaf - Feuerwehr Rhade
Feuerwehr Bremervörde


Teil 1

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Teil 2

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Gemeinde Gnarrenburg  Gemeinde Selsingen   Stadt Bremervörde 
Gemeindebrandmeister  Rhade  Bremervörde 
Augustendorf  Selsingen  Minstedt 
Glinstedt  Parnewinkel  Bevern 
Karlshöfen  Haaßel  Hesedorf 
Findorf  Ober-Ochtenhausen  Spreckens 
Gnarrenburg  Sandborstel   
Langenhausen  Ostereistedt   
Fahrendorf  Rhadereistedt   
Kuhstedt     
Kuhstedtermoor     
Klenkendorf     
Brillit     


Gemeinde Geestequelle  Landkreis Rotenburg  Sonstige 
Gemeindebrandmeister  Kreisbrandmeister  Polizei 
Oerel  Abschnittsleiter Bremervörde  Polizei Hubschrauber "Phönix 93" 
  Abschnittsleiter Rotenburg   
  TecMobEl (ELW 3)   
  SEG Bremervörde   
  SEG Zeven   
  Rettungsdienst Gnarrenburg   


16. Mai - Feuer nach BMA-Auslösung

Karlshöfen (tm). Die Auslösung der Brandmeldeanlage gefolgt von einer bestätigten Feuermeldung durch den Pförtner der Firma Brilliant AG in Karlshöfen war Bestandteil einer großangelegten und lang geplanten Einsatzübung am 16. Mai 2009.

Um 14:08 Uhr hatte die Leitstelle in Zeven über Funkmeldeempfänger und Sirenen die Ortswehren Karlshöfen und Glinstedt alarmiert. Der Disponent teilte den Einsatzkräften mit, dass die Brandmeldeanlage der Firma Brilliant AG in Karlshöfen ausgelöst hat. Als das erste Feuerwehrfahrzeug nach einigen Minuten Ausfahrt gemeldete, wurde das Einsatzstichwort von Kleinbrand auf Großbrand erhöht. Jetzt waren auch die Feuerwehren aus Gnarrenburg, Findorf, Langenhausen und Kuhstedt auf dem Weg nach Karlshöfen. Den auf dem Weg befindlichen Fahrzeugen wurde mitgeteilt, dass der Pförtner zurückgerufen hat und die Feuermeldung sowie eine starke Rauchentwicklung bestätigte. Über eventuelle Verletzte konnte er jedoch zu dem Zeitpunkt keine Angaben machen. Auf Anfahrt konnten einige Feuerwehrleute schon eine Rauchsäule über dem Industriekomplex erkennen und deswegen dachte zu dem Zeitpunkt auch niemand an eine Übung. Vor Ort bot sich ihnen folgendes Bild: dichter Rauch quoll aus den Fenstern des Lagerbereichs im Erdgeschoss sowie aus den Fenstern im 1. Obergeschoss. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter stellte dieser fest, dass es doch Verletzte gab. Zwei Personen standen am Fenster im 1. Obergeschoss, eine Person war bereits gesprungen und lag mit mehreren Knochenbrüchen auf einem Palettenstapel in 2 Meter Höhe. Vier Personen wurden im Lagerbereich vermisst und konnten sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Unverzüglich rüsteten sich mehrere Trupps im Innenhof mit Atemschutz aus, um zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Erdgeschoss vorzugehen. Schwierig gestaltete sich zunächst die Leitung des Einsatzes, da es zwei Einsatzabschnitte gab, die nicht direkt einsehbar waren. Deshalb wurden schnell 2 Einsatzabschnittleiter eingesetzt, die an den Einsatzleiter berichten und dessen Befehle umsetzen. Mehrere Wasserversorgungen wurden aufgebaut und die Personen im Oberschoss über Leitern und Treppenhäuser gerettet. Zur Versorgung der Verletzten kamen dann die Schnell-Einsatzgruppen Sanität und Rettung aus Gnarrenburg und Bremervörde zum Einsatz. Neben der Übungsleitung, die unter anderem aus dem Ortsbrandmeister Marco Teetz bestand, wurden die beteiligten Einsatzkräften unter anderem auch von Vertretern der Firma Brilliant AG, dem Kreisbrandmeister, dem Abschnittsleiter sowie vom Gemeindebrandmeister genau im Auge behalten. Zum Schluss wurde eine kurze Nachbesprechung mit den zirka 100 Feuerwehrleuten und den 25 DRK-Helfern gemacht. Großen Dank galt der Geschäftsführung der Firma Brilliant AG, die ihr Firmengebäude für die Großübung zur Verfügung gestellt hatte sowie dem DRK Tarmstedt, die die Verletzten sehr realistisch geschminkt haben.

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15. März - Verkehrsunfall, 1 Person eingeklemmt

Karlshöfen (tm). Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren aus Karlshöfen und Gnarrenburg in den frühen Morgenstunden des 15. März 2009 alarmiert.

Den ersten Einsatzkräften bot sich folgendes Bild: Ein PKW lag zirka 20 Meter entfernt von der Straße auf dem Dach. Offenbar hat er vorher einen Baum tuschiert und sich in Folge dessen überschlagen. Während sich 2 Feuerwehrleute unmittelbar um die Verletztenversorgung kümmerten, wurde von den anderen Einsatzkräften die Landesstraße 165 vollgesperrt und die Einsatzstelle abgesichert. Der PKW-Fahrer gab an alleine unterwegs gewesen zu sein und sich nicht aus dem Fahrzeug befreien zu können. Das Fahrzeug wurde gegen wegrutschen gesichert und nach Absprache mit der Bremervörder Rettungswagenbesatzung und dem Notarzt nach Entfernen der Beifahrertür aus dem Fahrzeug befreit. Der 42-jährige Tarmstedter wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend ins Bremervörder Krankenhaus gebracht. Gegen 6:15 Uhr konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Einsatzende melden. Nach Polizeiangaben ist der VW Sharan-Fahrer in Höhe Km 8,8 vermutlich in Folge Alkoholeinwirkung und einer nicht angepassten, zu hohen Geschwindigkeit, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und prallte daraufhin gegen zwei Leitpfosten sowie einen Baum. Noch am Unfallort nahm die Bremervörder Polizei die Ermittlung der Unfallursache auf.


Fotos: Polizei Bremervörde




26. Februar - Brand vernichtet Doppelhaushälfte

Glinstedt/Forstort-Anfang (tg). Am 27.02.2009 wurden die Feuerwehren aus Glinstedt, Karlshöfen und Gnarrenburg gegen 17:50 Uhr zu einem Brand nach Glinstedt, Ortsteil Fortsort-Anfang gerufen. Dort sollte ein Anbau brennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass nicht nur ein Anbau brannte sondern das komplette Dach einer Doppelhaushälfte.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in das Wohngebäude über das Treppenhaus und von außen über Leitern vor. Die Wasserversorgung gestaltete sich zunächst schwierig, was aber durch drei wasserführende Fahrzeuge aus Gnarrenburg und Karlshöfen ausgeglichen werden konnte. Später wurde eine Schlauchleitung von einem 300 m entfernten Löschwasserbrunnen aufgebaut.

Aufgrund der massiven Brandbekämpfung und des starken Regens konnte letztlich ein Durchzünden und Übergreifen der Flammen auf das gesamte Dach des Hauses aber wirksam verhindert werden.
Trotzdem ist der Schaden erheblich und ein Teil des Hauses unbewohnbar. Entstanden ist das Feuer vermutlich im Erdgeschoss in einem Abstellraum von wo aus es sich über eine Treppe nach oben bis zum First ausbreiten konnte.

Bewohner wurden nicht verletzt. Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurde ein Rettungswagen an die Einsatzstelle beordert. Der Gerätewagen-Atemschutz der Kreisfeuerwehr war zum Füllen der diversen Atemluftflaschen vor Ort. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

Text: K. Tiedemann - Gemeindepressewart
Fotos: K. Tiedemann & T. Schmidt - Bremervörder Zeitung


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