Wir brauchen Dich
Neues aus dem Förderverein
Leitung der FW
1. Gruppe
2. Gruppe
3. Gruppe
4. Gruppe
Neuigkeiten
2012
2011
2010
2009
2012 - Einsatzberichte
2012 - Einsatzkarte
2011 - Einsatzberichte
2011 - Einsatzkarte
2010 - Einsatzberichte
2010 - Einsatzkarte
2009 - Einsatzberichte
2009 - Einsatzkarte
2008 - Einsatzberichte
2008 - Einsatzkarte
Außenansicht
Fahrzeughalle
Atemschutzwerkstatt
Küche
Schulungsraum
Umkleide
Werkstatt
LF 8/6
TLF 8 W
FwA Schlauch
Kennzeichnungswesten
Persönliche Schutzausrüstung
Erweiterte Schutzausrüstung
Atemschutzüberwachung
Einsatzberichte im Jahr 2008

29. November - Notfall - Tür verschlossen

Karlshöfen (mk). Zu einer gestürzten Person hinter verschlossener Tür wurde die Feuerwehr Karlshöfen mit dem Rettungswagen aus Bremervörde um 17:24 Uhr gerufen.

Vor Ort war bereits der Pflegedienst, der auf den Hausnotruf reagierte. Der Pflegedienst konnte trotz vorhandenen Schlüssel nicht ins Gebäude gelangen, da ein Schlüssel von innen im Schloss steckte. Durch die Feuerwehr konnte schnell ein Zugang ohne Beschädigung gefunden werden. Ein Rettungsassistent der Feuerwehr untersuchte die Patientin und gab der Leitstelle die Rückmeldung, dass die Person nur leicht verletzt ist. Der mehrere Minuten später eintreffende Rettungswagen untersuchte die Patientin nochmal ausführlich. Ebenfalls vor Ort war die Polizei aus Bremervörde.


 

29. November - Garage wurde Raub der Flammen

Karlshöfenerberg (mk). Um 8:36 Uhr heulten am Samstag, den 29.11.2008 die Sirenen in gleich drei Ortschaften der Gemeinde Gnarrenburg. Anlass gab ein Feuer am Karlshöfenerberg zu dem die Feuerwehren aus Karlshöfen, Gnarrenburg und Glinstedt alarmiert wurden. Gemeldet wurde ein brennendes Fahrzeug in einem Carport.

Kurz nach der Alarmierung meldete sich das erste Fahrzeug über Funk bei der Leitstelle. Es war das LF der Ortsfeuerwehr Karlshöfen. Dieses befand sich zum Zeitpunkt des Alarms in Zeven beim Atemschutzleistungsnachweis. Dieser wurde sofort abgebrochen um sich auf den Weg nach Karlshöfen zu machen. Als erstes traf das Tanklöschfahrzeug Karlshöfen zusammen mit dem Kreisbrandmeister am Einsatzort ein. Zu dem Zeitpunkt stand die Garage bereits einschließlich des Fahrzeugs darin in Vollbrand. Sofort wurde ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet und 2 Feuerwehrmänner rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus. Nur kurze Zeit später trafen weitere Kräfte aus Gnarrenburg und das Löschgruppenfahrzeug aus Karlshöfen ein. Weitere Feuerwehrleute legten Atemschutz an und löschten das Fahrzeug in der Garage mit Schaum. Die Löscharbeiten im Dachgeschoss der Garage gestalteten sich allerdings schwieriger als erwartet. Immer wieder kamen Brandherde in der Zwischendecke zum Vorschein. Die Zwischendecke musste deswegen teilweise mit Brechwerkzeug und Kettensäge geöffnet werden um die Brandnester löschen zu können. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Wohnhäuser konnte verhindert werden. Insgesamt kamen 9 Fahrzeuge mit rund 45 Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei zum Einsatz. Letztere kamen aus Gnarrenburg und Bremervörde. Ebenfalls am Einsatzort war die Polizei aus Rotenburg welche die Brandermittlung noch während der Löscharbeiten aufnahm. Nach zirka 4 Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte abrücken.


 

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


5. Oktober - Brennt Trecker mit Rundballenpresse

Kuhstedt (mk). Zu einem nächtlichen Brandeinsatz wurden die Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor und Karlshöfen am 5. Oktober 2008 gegen 0:00 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde ein brennender Trecker mit Rundballenpresse in Kuhstedt.

Auf einem landwirtschaftlichen Lohnbetrieb in Kuhstedt-Siedlung stand aus ungeklärter Ursache ein Trecker samt Rundballenpresse in Vollbrand. Das Gespann befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs neben einer Scheune in der sich zwei Dieselfässer und zwei Trecker mit Silagewagen befanden. Noch bevor die Feuerwehr eintraf konnte der Inhaber des landwirtschaftlichen Lohnbetriebs die beiden Trecker und Silagewagen aus der Halle fahren. Sofort nach Eintreffen der Feuerwehr wurde ein massiver Schaumangriff eingeleitet und eine Riegelstellung zur Scheune aufgebaut. Somit konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune verhindert werden. Nach einer halben Stunde konnte der Leitstelle „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Der Trecker und die Rundballenpresse, die laut Aussage eines Bewohners schon seit Tagen nicht mehr bewegt wurden, erlitten trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehrkräfte einen Totalschaden. An der Fassade der Scheune entstand lediglich geringer Schaden.


 

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


17. Oktober - Einsatzübung in Karlshöfenermoor

Karlshöfen (mk). Zu einer Einsatzübung wurden die Ortsfeuerwehren Karlshöfen, Glindstedt und Findorf am Donnerstag, den 17. Oktober 2008 nach Karlshöfen alarmiert.

Um 18:09 Uhr wurden die beteiligten Feuerwehren mit der Einsatzmeldung „Gebäudebrand in Karlshöfen“ durch die Rettungsleitstelle in Zeven alarmiert. Als sich nach nur 2 Minuten die ersten Einsatzkräfte über Funk meldeten, wurde ihnen mitgeteilt, dass sich noch mehrere Personen im brennenden Gebäude befinden. Mit einer Eintreffzeit von nur 9 Minuten nach der Alarmierung trafen die Kräfte aus Karlshöfen mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Löschgruppenfahrzeug zuerst ein. Schnell wurde die Menschenrettung eingeleitet. Mit dem Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte aus Glinstedt und Findorf wurde eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aufgebaut und eine gezielte Brandbekämpfung sowie eine Abriegelung des Nachbargebäudes eingeleitet. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde allen Einsatzkräften klar, dass es sich um eine Einsatzübung handelte. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte vor Ort. Im Anschluss wurde mit allen Beteiligten noch eine Nachbesprechung durchgeführt.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


22. September - Maishäcksler ausgebrannt

Glinstedt (mk). Zu einem brennenden Maishäcksler mussten die Feuerwehren aus Glinstedt, Karlshöfen und Gnarrenburg am 22.09.2008 um 10:30 Uhr ausrücken. Während der Erntearbeiten in Glinstedt brach im Maschinenraum des Maishäcksler ein Feuer aus. Die Anfahrt zum brennenden Häcksler war allerdings nicht ohne Probleme möglich, da der Häcksler mitten auf einem Maisfeld stand. Nur das leichte TSF aus Glinstedt und das Tanklöschfahrzeug aus Karlshöfen, welches Allradantrieb hat, konnten bis zum Einsatzort direkt durchfahren. Sofort wurde ein Löschangriff mittels Schaum-Wassser-Gemisch vorgenommen, so konnte man dem Feuer schnell Herr werden. Augrund der ernormen Rauchentwicklung trug der Angriffstrupp Atemschutz. Ein Totalschaden des Maishäckslers konnte jedoch nicht verhindert werden.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


20. Juli - Hilfeleistung Drehleiter

Karlshöfen (mk). Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurden die Feuerwehren aus Karlshöfen und Bremervörde nach Karlshöfen alarmiert. Hintergrund war die Unterstützung des Rettungsdienstes vor Ort. Eine Person musste mittels Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Ein Transport über das Treppenhaus war nicht möglich. Der Patient wurde durch das Rettungsdienstpersonal und dem Notarzt stabilisiert und dann mit dem Hubrettungsfahrzeug gerettet. Vor Ort waren 14 Einsatzkräfte.



16. Juni - Kilometerlange Ölspur

Gnarrenburg/Karlshöfen (mk). Am 16.06.200 -ein Montag- mussten die Feuerwehren aus Gnarrenburg und Karlshöfen eine kilometerlage Ölspur abstreuen. Die Verkehrssicherheit zu dem Zeitpunkt starkt beeinträchtigt. Mit vereinten Kräften und vielen Kilogramm Ölbindemittel konnte die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer gebannt werden.

16. Juni - Brennt Geschwindigkeitsmessnalage

Karlshöfen (mk) In der Nacht vom Sonntag auf Montag, den 16. Juni 2008 wurde die Feuerwehr Karlshöfen zu einem Brandeinsatz mit ungewöhnlicher Meldung geschickt – „Brennt Geschwindigkeitsmessanlage in Karlshöfen“

Ein oder mehrere unbekannte Täter verübten in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 02:45 Uhr einen Brandeinschlag auf den an der Hamburger Straße stehenden Blitzkasten in Karlshöfen einen Brandanschlag. Polizeiangaben zufolge wurde dafür Brandbeschleuniger benutzt. Zuvor wurde noch der unmittelbar daneben stehen Stromkasten aufgebrochen. Nach Alarmeingang in der Leitstelle in Zeven wurde die Feuerwehr Karlshöfen mit dem Stichwort „b1“ alarmiert. Durch einen Zufall war eine Zevener Polizeistreife unmittelbar in der Nähe und führte eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Auch diese wurde informiert und traf kurz vor der Feuerwehr am Einsatzort ein. Während der Löscharbeiten musste die Landesstraße 20min gesperrt werden. Die Karlshöfener Feuerwehr war mit einem LF 8/6 und einem TLF 8W vor Ort. Der Landkreis Rotenburg schätz den Schaden auf zirka 5.000€. Dies ist bereits die zweite wesentliche Beschädigung an dieser Anlage. Bereits im Jahr 2005 – kurz nach der Inbetriebnahme – wurde sie beschädigt. Aufgestellt wurde die Messanlage nach mehreren schweren Verkehrsunfällen in der scharfen Kurve in der Ortsmitte.



05. März - Brennender Schuppen in Kuhstedt

Brennender Schuppen hält Feuerwehr in Atem

Kuhstedt (mk) Am Mittwoch, den 5. März 2008 wurden die Feuerwehren Kuhstedt, Kuhstedtermoor, Gnarrenburg und Karlshöfen zu einem Brandeinsatz in Kuhstedt mit dem Hinweis „Brennt Schuppen“ alarmiert.

In den frühen Nachmittagsstunden des 5. März 2008 alarmierte die Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Zeven gegen 14:20 Uhr die Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor, Gnarrenburg, den Abschnittleiter Bremervörde und den Gemeindebrandmeister zu einen Brandeinsatz in der Bremerhavener Straße in Kuhstedt. Gemeldet wurde ein brennender Schuppen – keine Personen in Gefahr. Nur wenige Minuten später meldeten die ersten Einsatzkräfte Ausfahrt. Die große Rauchentwicklung war schon Ortseingang zu erkennen und ließ schlimmeres vermuten. Vor Ort stellte man fest, dass es sich um ein zirka 20 mal 8 Meter großes Gebäude samt Unterstand in dem Kaminholz und Stroh gelagert wird handelte. Das Dach war bereits durchgezündet als das erste Fahrzeug der Feuerwehr eintraf. Sofort rüsteten sich mehrere Atemschutzgeräteträger aus und begannen mit der Brandbekämpfung. Um ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile zu vermeiden wurde um 14:30 Uhr das Alarmstichwort auf „B3 – Großbrand“ erhöht. Ebenfalls auf dem Weg zum Einsatzort machten sich jetzt die Feuerwehr Karlshöfen, der Kreisbrandmeister sowie der Rettungswagen aus Gnarrenburg. Die Gnarrenburger Feuerwehr wurde erneut alarmiert – jetzt aber mit Vollalarm. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da immer wieder Brandnester zwischen dem Stroh und dem Kaminholz zum Vorschein kamen. Eine Gefahr für Menschen- und Tierleben bestand zu keiner Zeit. 30 Minuten nach der ersten Alarmierung konnte an die Leitstelle schon die Rückmeldung „Feuer unter Kontrolle, Nachlöscharbeiten“ gegeben werden. Die Landstraße Richtung Bremerhaven musste für zirka 1 Stunde gesperrt werden. Im Einsatz waren 60 Feuerwehrleute mit 8 Fahrzeugen. Ebenfalls vor Ort war die Polizei, die unmittelbar die Ursachenermittlung aufnahm. Von Seiten der Polizei geht man davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelte.



22. Januar - Hochwassereinsatz in Augustendorf

Augustendorf (mk) Am Montag, den 21. Januar 2008 hieß es in Augustendorf mal wieder „Land unter“. Das war der zweite Hochwassereinsatz der Gemeindefeuerwehren innerhalb von sechs Wochen.

Der langanhaltentende Regen von Sonntag und Montag mit zirka 60 Liter pro Quadratmeter sensibilisierte die Augustendorfer Einwohner, die daraufhin regelmäßig ab Montagmorgen die Pegelstände kontrollierten. Bereits vor sechs Wochen kämpften die Augustendorf mit dem Hochwasser. Hätte es gegen Nachmittag mit dem Regnen aufgehört, so wäre es nochmal glimpflich für die Dorfbewohner ausgegangen. Dies war aber leider nicht der Fall. Am Montagabend kamen nochmal einmal 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb von zirka zwei Stunden dazu. Dies war für das Hochwassersperrwerk und den Augustendorfer Kanal zu viel. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden daraufhin gegen 22 Uhr von der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Zeven alarmiert. Schnell war man sich einig, dass die bis jetzt eingesetzten Kräfte nicht reichen würden die Wassermassen zu stoppen und die benötigten Schutzdeiche aufzubauen. Eine weitere Alarmierung war die Folge. Um 23 Uhr waren dann alle Feuerwehren aus der Gemeinde Gnarrenburg mit Ausnahme von Fahrendorf, Klenkendorf und Brillit im Einsatz. Sie stellten eine Art Notfallreserve dar. Für die Feuerwehrleute gab es viel zu tun. Sandsäcke füllen, provisorische Deiche anlegen und Grundstücke leer pumpen. Bei strömenden Regen und starkem Wind war das keine angehnehme Aufgabe. Trotzdem wurde mit höchster Motivation gearbeitet was auch dem Gnarrenburger Bürgermeister Axel Renken beindruckte. Der sich selbst bis in den frühen Morgenstunden an der Einsatzstelle ein Bild machte. Um 3 Uhr wurden auch die verbleibenden Feuerwehren aus Fahrendorf, Klenkendorf und Brillit nach Augustendorf alarmiert. Alle elf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg waren jetzt mit zusammen 200 Feuerwehrleuten vor Ort. Während einige Einheiten Grundstücke leer pumpen und andere provisorische Deiche aufbauten bei dem sie von vielen Landwirten mit Traktoren und Radladern unterstütz wurden, füllte der Rest Sandsäcke. 50 Kubikmeter Sand wurden in mehr als 50.000 Sandsäcken gefüllt. Diese wurden dann auf Paletten gestapelt und an die jeweilige Einsatzstelle transportiert. Nur durch diesen umfangreichen Einsatz konnte verhindert werden, dass nirgendwo Wasser bin in das Haus eindringen konnte. Die Arbeiten zerrten an den Kräften der Einsatzkräfte. So waren alle dankbar als sie in der Nacht eine heiße leckere Spargelcreme- oder Tomatensuppe zu sich nehmen könnten. Über 170 Portionen wurden von der Schnell-Einsatzgruppe (SEG) aus Zeven zubereitet. Auch für die verbleibenden Kräfte am frühen Dienstagmorgen bereiteten sie ein Frühstück mit Brötchen und Aufschnitt her. Immerhin waren gegen 7 Uhr noch 100 Einsatzkräfte vor Ort. Viele Feuerwehrleute waren zum Einsatzsende um 8 Uhr mehr als 24 Stunden wach, da sie Montag tagsüber gearbeitet haben und abends kurz vor dem Schlafengehen zum Einsatz gefahren sind. Sie freuten sich deshalb sehr auf ihr Bett zu Hause und hofften, dass der Regen Augustendorf endlich verschont. Dieses bestätigte sich am Dienstag. Die Pegelstände sanken langsam und die Feuerwehren mussten nicht erneut ausrücken.

Weitere Bilder vom Einsatz finden Sie auch bei Nonstopnews.de

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.