Immer wieder kommt es vor, dass die Rettungskräfte nicht rechtzeitig helfen kann, weil ihre Anfahrt durch falsch oder behindernd parkende Fahrzeuge zeitweise aufgehalten wurde. Das ist vor allem ein Problem in Großstädten, aber auch schon in Bremervörde kann das schon vorkommen. Wo - nach Meinung der Falschparker - die Pkw "doch noch leicht durchpassen", ist für die Rettungsdienst und Feuerwehr oft Schluss. Denn die fahren nun mal breitere, größere Einsatzfahrzeuge, die etwas mehr Platz brauchen.
Deshalb bitten wir Sie eindringlich:
Parken Sie so, dass mindestens eine Fahrbahnbreite von drei Metern für den fließenden Verkehr verbleibt. Bitte auch nicht "nur mal eben" das Fahrzeug abstellen, um z.b. etwas auszuliefern. Das würde im Ernstfall wertvolle Zeit kosten.
Parken Sie in ausreichenden Abstand vor Kreuzungen und Einmündungen. Unsere Fahrzeuge - besonders Drehleitern, die für die Menschenrettung am wichtigsten sind, haben einen größeren Wendekreis.
Denken Sie auch an Ihr Auto: Wer behindernd parkt, riskiert Lack- oder Blechschäden von vorbeifahrenden Fahrzeugen!
Parken Sie niemals vor Feuerwehr- Rettungszufahrten, auch dann nicht, wenn diese mit Ketten, Baken, Schranken oder Toren scheinbar blockiert sind. Diese werden im Einsatzfall durch uns per Schlüssel geöffnet, bzw. entfernt. Werden Fahrzeuge HIER abgestellt, müssen sie abgeschleppt werden was eine enorme Zeitverzögerung verursacht.
Achten sie darauf, dass Sie keine Hydranten auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand zustellen, die Feuerwehr wird es Ihnen danken.
Bilden Sie auf Autobahnen und Schnellstraßen frühzeitig eine Rettungsgasse. Bei zweispurigen Autobahnen muss die Rettungsgasse zwischen den linken und rechten Fahrstreifen gebildet werden. (Bild 1) Bei dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen linken und mittleren Fahrstreifen gebildet. (Bild 2)